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Was ist eine Synkope?

Eine Synkope ist ein kurzzeitiger Bewusstseinsverlust. Diese Ohnmacht geht häufig mit einem plötzlichen Kollaps einher.

Verursacht werden Synkopen durch eine vorübergehende unzureichende Blutzufuhr zum Gehirn.

Dafür kann es verschiedene Auslöser geben, zum Beispiel Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck oder Dehydration. 

Auch starke Emotionen können Synkopen auslösen.

Zwar handelt es sich bei einer Synkope in der Regel um ein harmloses Ereignis. Jedoch kann es auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hinweisen. 

Bei wiederholtem Auftreten von Synkopen oder unklaren Ursachen solltest Du Dir unbedingt ärztlichen Rat einholen! 

Was löst diese Ohnmacht aus?

Eine unzureichende Blutversorgung des Gehirns.

Diese Mangelversorgung des Gehirns kann wiederum durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Dazu gehören

♥ plötzliche emotionale Belastung,

♥ übermäßige körperliche Anstrengung,

♥ Dehydrierung,

♥ niedriger Blutzucker

♥ Herzrhythmusstörungen oder 

♥ bestimmte Medikamente. 

Schneller Blutdruckabfall als Auslöser

Synkopen können auch durch die sogenannte orthostatische Hypotonie verursacht werden. Dabei führt das Aufstehen aus einer sitzenden oder liegenden Position zu einem schnellen Blutdruckabfall. 

In einigen Fällen ist die genaue Ursache einer Synkope allerdings nicht bekannt. Erleidest Du eine Synkope, solltest Du die zugrunde liegende Ursache von Fachärzt:innen identifizieren und behandeln lassen. 

Wie äußert sich eine Synkope?

Durch einen plötzlichen, kurzzeitigen Bewusstseinsverlust. 

Dieser tritt auf, wenn das Gehirn vorübergehend nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt wird. 

Symptome können Schwindel, Schwächegefühl, Blässe, kalter Schweiß, Übelkeit oder verschwommene Sicht sein. 

In einigen Fällen kann es auch zu einem plötzlichen Sturz mit Verletzungsfolge kommen, da die Betroffenen das Bewusstsein verlieren. 

Nach der Synkope erholen sich die Betroffenen normalerweise schnell und sind wieder vollständig orientiert.

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Was ist die häufgste Ursache von Synkopen bei älteren Menschen?

In den meisten Fällen eine orthostatische Hypotonie. Das ist eine plötzliche Senkung des Blutdrucks beim Aufstehen. 

Weitere Ursachen können Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen sein. 

Auch Medikamente können Synkopen verursachen. Insbesondere solche, die zur Kontrolle von Bluthochdruck oder Herzkrankheiten verwendet werden.

Eine Synkope kann auch aufgrund von Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen und des roten Blutfarbstoffs) oder Dehydration, also einem Flüssigkeitsmangel, auftreten.

Wie können Synkopen behandelt werden?

Die Behandlung einer Synkope hängt von ihrer Ursache ab. Häufig ist es hilfreich, wenn Du potentielle Auslöser vermeidest und genügend trinkst, um den Blutdruck stabil zu halten. 

Solltest Du Medikamente nehmen, die Deinen Blutdruck regulieren, kann es sein, dass sie angepasst werden müssen. 

Weitere Formen

Bei bestimmten Formen wie der Karotissinus-Synkope kann eine Operation erforderlich sein. 

Eine kardiale Synkope tritt beispielsweise auf, falls Dein Herzschlag zu schnell oder zu langsam ist. Dann kann es sein, dass Du einen Herzschrittmacher oder Defibrillator brauchst.

Prävention

Der Schlüssel zur Prävention besteht darin, die zugrunde liegende Ursache zu behandeln. 

Wurden bereits Herzprobleme festgestellt, kann die Vorbeugung von Synkopen zum Beispiel Medikamente oder einen Schrittmacher beinhalten. 

Hast Du zu niedrigen Blutdruck, kannst Du durch Ernährungsumstellung, mehr Flüssigkeitszufuhr (Wasser) oder das Tragen von Kompressionsstrümpfen Deinem Körper helfen. 

Setz oder lege Dich hin, wenn Du Anzeichen einer Synkope wie Schwindel oder Benommenheit verspürst. So kannst Du Stürze vermeiden.

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

Eine Synkope solltest Du grundsätzlich immer medizinisch abklären lassen, insbesondere, wenn Du sie nach körperlicher Anstrengung erlebst.

Nimmst Du andere Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot, unregelmäßigem Herzschlag oder Verwirrung wahr, könnte die Synkope ein Symptom für eine ernsthafte Herz- oder Kreislaufstörung sein. 

Such auch dann erneut eine Ärztin oder einen Arzt auf, wenn Du das Gefühl hast, Dich nach einer Synkope nicht vollständig erholt zu haben oder wenn Du im Rahmen der Synkope eine Verletzung erlitten hast. Das gilt insbesondere bei Kopfverletzungen.